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Der eigene Videosender
Digital TV
Senden über das (Inter-) Netz

Nie war es so einfach wie heute. Leadtek brachte ein Softwareupdate zu WinFast DTV: WinFast PVR2. Ein unscheinbarer Button ist dazu gekommen. Es ist der Sendeknopf!
Verpackung des USB-TV-Sticks

Das Fernsehprogramm streamen und weiterreichen 
Mit extrem wenigen Einstellungen wird der DVB-T-Empfänger zum Broadcaster. Drückt man auf den neuen Knopf, erscheint ein Dialog, in dem zunächst der Encoder mit Bitrate festgelegt wird:

IFernsehen auf dem Küchentisch oder im Gartenm Profil gibt es eine Unmenge an Videoübertragungsraten. Da sollte für jede Verbindung etwas dabei sein. Für die Übertragung von Zimmer zu Zimmer im lokalen Netz kann man da schon etwas höher greifen. Will man jemandem im Netz zeigen, was man gerade sieht, so ist bei DSL6000 die rechte Einstellung möglich:

Video CBR Windows Media Codec V8
Audio CBR Windows Media Audio 9.2
Audio Format 48 kbps, 32 kHz, stereo CBR
Video 302 kbps 30.00 fps 352 x 288

Ist nach dieser Auswahl eingestellt. Nun noch festlegen, wie viele gleichzeitig gucken können sollen:

Maximum number of clients (0..50): 3

Der Port, der an anderer Stelle der Internetverbindung noch freigegeben sein muss (Firewall, Protect):

HTTP Port: 80

Schließlich wird festgelegt, ob man selber während der Sendung schauen will, oder die Sendung "ruhig" im Hintergrund laufen soll:

Silent Live Broadcast (Ja/Nein)

Das ist alles. Mit OK wird die Ausstrahlung eingeleitet. Der PC scheint zu hängen, aber dann ändert der Sendeknopf sein Aussehen ... Auf Sendung!


Empfang mit VLC


Mit dem Videolanplayer VLC lässt sich die Übertragung anschauen. Über den Menüpunkt Netzwerkstream öffnen ... im Dateimenü erreicht man die Einstellung der Internetadresse. Auf der eigenen Maschine ist das ja bei Windows der Localhost, im Internet muss man dann halt die aktuelle IP-Adresse angeben (http://www.wieistmeineip.de/). Sollte irgend etwas klemmen: Firewall und Portfreigabe überprüfen.


Senden mit VLC


Möchte der Freund oder Bekannte einen Film von der Festplatte sehen, so kann dies ebenfalls mit dem VLC-Player realisiert werden. Dort ist ein Streamingassistant integriert. Auch diese Bedienung ist simpel.

Über das Dateimenü erreicht man den Assistenten (Strg+W). Mit ein paar Dialogen, wie bei Assistenten üblich, wird die Übertragung eingestellt.

  1. Über das Netzwerk streamen. Next.
  2. Einen Input-Stream wählen mit "Wählen"
  3. Dort dann im Tab "Datei" über "Durchsuchen" die Video-Datei auswählen. Danach Next.
  4. Streaminmethode HTTP, Rest bleibt offen. Next.
  5. Verkapselungsformat: ASF (voreingestellt) sollte klappen. Next.
  6. Time-To-Live (TTL): 1. Finish.

Ganz unscheinbar beginnt die Sendung sofort. Man kann es lediglich in der Statuszeile beobachten, wie die Laufzeit verstreicht. Hier wird eine halbstündige Computersendung übertragen. Werden die Einstellungen gemacht, wie oben beschrieben, so sendet der VLCüber den Port 8080 und nicht 80 wie bei der Fernsehübertragung weiter oben. Dieser Port sollte dann noch freigegeben werden, damit die Bytes auch den Localhost verlassen dürfen.

Eine zweite Instanz des VLC-Players, oder hier die USB-Variante kann nun benutzt werden, um sich das Ergebnis testweise anzuschauen. Auf dem selben Rechner klappt das als Test mit der Eingabe der IP-Adresse: Localhost:8080 (wie unten in der Statuszeile zu sehen).

Der Bekannte oder Freund braucht die vom Provider erteilte IP des Senders also etwa diese Form:

http://67.122.172.58:8080
(nur ein Beispiel).


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H.-J. Berndt